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Wie man ein Angebot für eine CNC-Bearbeitung erstellt (vollständige Methode)

Von der Kundenzeichnung bis zum signierten PDF: Die 6-Schritte-Methode zur Kalkulation einer CNC-Bearbeitung ohne Kostenpositionen zu vergessen und ohne Stunden zu verlieren.

Schritt 1 — Analysieren Sie zuerst die Zeichnung

Das Angebot beginnt mit der Zeichnung. Bevor Sie an Preise denken, extrahieren Sie: Abmessungen (zur Dimensionierung des Rohteils), engste ISO-Toleranzen (bestimmen Maschine und Anzahl der Durchgänge), geforderte Oberflächengüten Ra, Gewinde und kritische Features (Nuten, tiefe Taschen, dünne Wände).

Eine IT7-Toleranz auf einem Durchmesser oder ein Ra 0,8 auf einer Oberfläche können die Bearbeitungszeit im Vergleich zu allgemeinen Maßen verdoppeln. Sie zu unterschätzen ist der schnellste Weg, Marge zu verlieren.

Schritt 2 — Definieren Sie den Bearbeitungszyklus

Zerlegen Sie das Teil in Operationen: Schruppen, Bohren, Gewindeschneiden, Schlichten, eventuelle Umspannungen. Für jede Operation identifizieren Sie die am besten geeignete Maschine unter den in der Werkstatt verfügbaren. Ein prismatisches Teil geht ins Fräsen, ein Drehteil ins Drehen, ein Blech zum Laserschneiden und Biegen.

Hier wird ein Großteil der Kosten entschieden: Auf einer 5-Achs-Maschine in einer Aufspannung zu fertigen, was 3 Aufspannungen auf einer 3-Achs-Maschine erfordern würde, verändert Zeiten und Preis radikal.

Schritt 3 — Berechnen Sie das Material

Gewicht des Rohteils (nicht des Fertigteils!) × Preis €/kg des Materials. Denken Sie an das Aufmaß: Ein fertiges Teil von 2,1 kg kann von einem Rohteil von 3,4 kg ausgehen. Bei teuren Materialien (Edelstahl, Titan, Speziallegierungen) wiegt der Fehler beim Rohteil enorm: Bei einem Inconel 718 zu 60 €/kg sind 1 kg Differenz 60 € pro Stück.

Schritt 4 — Schätzen Sie die Zeiten: Zyklus und Rüsten

Die Zykluszeit berechnet sich aus den Schnittparametern: Schnittgeschwindigkeit Vc des Materials, Vorschub fz, Zustelltiefe, abzutragendes Materialvolumen (MRR). Die Rüstzeit (Einrichten, Nullpunktsetzen, Erstmuster) verteilt sich auf die Menge: 60 Minuten Rüstzeit wiegen 60 €/Stück bei einem Los von 1, aber 1,2 €/Stück bei einem Los von 50.

Deshalb MUSS der Stückpreis mit der Menge variieren: 1 Stück und 100 Stück zum selben Stückpreis anzubieten bedeutet, das große Los zu verlieren oder beim Einzelstück draufzuzahlen.

Schritt 5 — Addieren Sie die Kosten und wenden Sie die Marge an

Stückkosten = Material + (Zykluszeit × Maschinenstundensatz) + (Rüstzeit / Menge × Stundensatz) + Werkzeuge + eventuelle externe Behandlungen. Auf die Summe wenden Sie die Handelsmarge an (typischerweise 20-35%). Zeigen Sie dem Kunden die Aufschlüsselung: Ein transparentes Angebot mit separaten Positionen wird viel weniger angefochten als eine einzelne von oben herab genannte Zahl.

Schritt 6 — Übergeben Sie ein professionelles Dokument

Das Angebot ist auch Marketing: Ein PDF mit Logo, Operationsliste, gestaffelten Mengen (1/10/50/100 Stk.), Gültigkeit des Angebots und Lieferbedingungen vermittelt Zuverlässigkeit. Eine E-Mail mit einem in zwei Zeilen geschriebenen Preis nicht.

Mit MachinePilot dauert der gesamte Prozess — von der KI-Analyse der Zeichnung bis zum signierbaren PDF — nur wenige Minuten: Die KI liest die Zeichnung (STEP, DXF, PDF oder Foto), schlägt den Zyklus auf IHREN Maschinen vor, berechnet die Kosten Operation für Operation und generiert das PDF mit bereits berechneten Mengenstaffeln.

Häufige Fragen

Von der Zeichnung zum PDF in 5 Minuten

Laden Sie die Zeichnung hoch, die KI von MachinePilot schlägt Zyklus, Zeiten und Kosten auf Ihren realen Maschinen vor. Signierbares PDF inklusive.

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